Ich denke jeder der sich ein wenig für die Entwicklung der Menschheit, vergangene Kulturen oder die schönsten Orte unserer Erde interessiert,  hat schon einmal von Machu Picchu gehört.
Einzigartig, historisch wertvoll oder gar legendär sind Wörter, mit denen dieses Weltkulturerbe beschrieben wird. Zu Recht.

In jedem Peru Reiseführer ist dieser majestätische Ort vermerkt. Machu Picchu hat die Magie wie Petra in Jordanien oder Angkor Wat in Kambodscha.
Es gibt reichlich Informationen und Reiseberichte zu dieser alten Inkastadt. Der Weg dorthin ist spektakulär wie langatmig, was dem Ganzen den Charme eines Abenteuers verleiht.

In einem Minibus fährt man zunächst von Cusco aus 6 Stunden lang die kurvigen und nicht wirklich befestigten Straßen und Schotterwege nach Hydroelectrica, von wo aus man 2,5 Stunden, den Bahnschienen folgend, nach Aqua Calientes wandert.

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Alternativ kann man von Ollantaytambo nach Aqua Calientes mit dem Zug fahren, der pro Strecke ca. 60 $ kostet.

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Mit Familie reisend würde ich die Investition in ein Zugticket in Erwägung ziehen, da die Busfahrt nach Hydroelectrica sehr nervenaufreibend und nicht gerade sicher ist. 5 Zentimeter an einer 70 Meter Klippe entlang manövrieren zu müssen, das Ticken der Uhr im Nacken, mit kaum Schlaf in einem Bus, indem die Fahrgäste aus allen Herren Ländern kommen….nein, das mulmige Gefühl einer dieser Fahrgäste zu sein, muss nicht sein.

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Die Wanderung nach Aqua Calientes ist sehr schön und man erreicht dieses touristische Städtchen in der Abenddämmerung.

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Von hier aus startet man am nächsten Morgen um 4 Uhr in der Früh seine Expedition nach Machu Picchu. Man kann mit dem Bus bis an den Eingang fahren, was jedoch nicht zu empfehlen ist.
Bei einem einstündigen Hike bergauf wächst die Vorfreude und wenn man den Vortag ausschließlich unterwegs war, um diesen Ort hier zu erreichen, behält man diesen ganzen Trip als ein Abenteuer in Erinnerung.

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Am Eingangsbereich kann man einen Guide anheuern, der einen beim Rundgang in der Inkastadt mit Informationen versorgt. Sehr zu empfehlen, auch weil die Geschichten und Neuigkeiten der Guides in keinem Reiseführer nachzulesen sind. Ob mit oder ohne Guide, ob Bus- oder Zugfahrt, vom Eingangsbereich sind es nur noch wenige Schritte um alle Strapazen vergessen zu lassen.

Die ersten Sonnenstrahlen der aufgehenden Sonne werfen ihr Licht über die Berge. Entlang der Nebenschwaden  schweift mein Blick in die Ferne. Machu Picchu.

 

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Es ist ein einmaliger Ort, wie viele andere einmalige Orte. Mit einem Fünkchen mehr Magie.

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Man sollte sich Zeit nehmen, diesen Ort auf sich wirken zu lassen. Egal wie viele andere Menschen sich dort tummeln, es findet sich ein Plätzchen zum Abschalten und genießen.

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